ericdrooker12

Postrealismus ein neue Basis für die Veränderung unserer Gesellschaft

Wenn wir die gesellschaftlichen Verhältnisse betrachten, und das über viele Jahre hinweg, erkennt man das es eigentlich nicht realistisch ist, diese Welt in eine bessere zu transformieren. Das liegt vor allem an der ungemeinen Kompexität unserer globalisierten hochvernetzten Realität. Die wenigsten Experten können heute vorhersagen(z.B. Wirtschaftsexp.) wie sich irgendetwas verändert, man ist schon mal froh wenn es so bleibt wie ist(z.B.Wirtschaft). Dies Komplexität wird durch die  Analyse der Situation nicht gerade kleiner. Von Tag zu Tag nimmt sie zu. Das schränkt das eigene Handel im Sinne des sich aktiv an einer Transformation beteiligen, enorm ein, wenn man meint eine Plan haben zu müssen wie die Welt verändert werden kann und soll.

Postrealismus ist die Überwindung der Vorstellung, dass man um Veränderung der Gesellschaftlichen Verhältnisse zu erreichen, es notwendig ist einen realistischen Plan zu haben der bis ins letzte Detail alle Eventualitäten vorher einbezieht, bevor man damit beginnt.

Transformtionsprozesse sind Wachstumsprozesse und damit nicht vorher ausdefiniert, sonder müssen sich flexible an sich selbst anpassen.

Wichtiger für eine Transformation ist die Entschloßenheit, also der Wille etwas verändern zu wollen. Momentan gibt es kaum noch Menschen die glauben das es etwas anderes, oder sogar besseres geben kann als das herrschende System. Und genau das ist der Grund dafür das nix passiert. Niemand glaubt an eine bessere, schönere, gerechtere Welt. Aus der Analyse der derzeitigen Situation heraus ergibt sich das auch nicht automatisch. Progressiv ist heut was den status quo erhält.

Postrealismus geht weiter. Aber wohin? Wir können nicht länger darauf warten das irgendwas passiert, denn wir rasen weiter beschleunigend auf den Abgrund zu. Keiner bewegt sich von seinem Platz. Die Analysten schauen nach vorn und sagen Untergang voraus. Die Fahrer sagen, wenn wir die Geschwindigkeit droßeln, werde wir von denen nebenan überholt. Wir wollen doch gewinnen. Die Passagiere schauen zum Fenster raus und freuen sich wie die anderen abhängt werden und lachen über deren Rückständigkeit. Die Eigentümer der ganzen Rally sitzen auf der Terassen eines ihrer Schlößchen, prosten sich gegenseitig zu und beobachten wer am Ende der Sieger ist und ob sie die Wette gewonnen haben. Keiner wagt es das Spiel abzubrechen.

Es ist eigentlich ziemlich egal was, Hauptsache wir machen es anderes, weil weiter zu machen wie bisher ist Kamikaze.

Deshalb müssen wir einfach beginnen Sachen die bisher schief gegangen sind wieder gerade zu rücken. Was das alles im Detail bedeutet werden wir sehen wenn wir es machen. Wie wir dann darauf reagieren, werden wir dann entscheiden müssen. Wir dürfen uns nur nicht von den Realist aufhalten lassen.

Klingt alles etwas phatetsich, aber so ist es nun mal wenn man -ismen definiert.